Wir machen mit beim Projekt Togos Töchter
Melanelle Beryl Hémêfa, Foto Nicola Kosovich
Storytelling und Portraits von Frauen mit togoischen Wurzeln in Deutschland
Sichtbarmachung der vielfältigen Erfahrungen und Perspektiven der Frauen zu Teilhabe und Gerechtigkeit, kolonialen Kontinuitäten und ihr Engagement für ihr Herkunftsland Togo in Westafrika
vom 1.7.2026 - 30.06.2028
Im Projekt „Togo’s Töchter“ werden die Perspektiven von Frauen mit togoischen Wurzeln in Deutschland sichtbar. Ihre Selbstrepräsentation und gesellschaftliche Teilhabe werden gestärkt.
Über Portraitarbeit mit der Fotografin Heidi Krautwald und biografisches Storytelling in Workshops mit Melanelle Beryl Hémêfa werden ihre Erfahrungen mit Migration, Rassismus, kultureller Identität und Verbindung zu Togo dokumentiert und in einen globalen Kontext gestellt. In öffentlichen Veranstaltungen wird der Dialog über Anliegen der Diaspora, postkoloniale Verantwortung und gesellschaftliche Teilhabe eröffnet. Die Perspektiven togoischer Frauen in Togo fließen in einer Partnerschaft ein. Die togoischen Frauen in Deutschland setzen sich mit entwicklungspolitischen Zielen auseinander und reflektieren eigenes Engagement in dem Rahmen.
In einer Wanderausstellung ab 2028, einer Print-Publikation, in digitalen Formaten und Veranstaltungen werden die Lebensgeschichten togoischer Frauen über die Methode des Storytellings sichtbar gemacht und für Globales Lernen zur Verfügung gestellt.
In Portraits, Gesprächen und kollektiven Erinnerungsformaten entstehen Bilder einer Diaspora, die oft übersehen wird – jenseits von Opfer- oder Integrationsnarrativen. Gleichzeitig stellt es die Frage, ob und wie sich Frauen togoischer Herkunft für ihr Herkunftsland engagieren. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass globale Ungleichheiten nicht nur im Globalen Süden wirksam sind, sondern sich auch in europäischen Gesellschaften fortsetzen. Das Projekt verbindet damit lokale Erfahrungen in Deutschland mit globalen historischen und politischen Zusammenhängen zwischen Europa und Westafrika.
Info für Interessentinnen mit togoischer Geschichte:
Infotermin mit Melanelle Beryl Hémêfa und der Fotografin Heidi Krautwald am 5.12.26, ab 12:00 Uhr in Schleswig.
Hier treffen sich alle Frauen, die mitmachen wollen, aus verschiedenen Orten Schleswig-Holstein (aus Niebüll, Kiel, Lübeck,…).
Die Gruppe wird sich kennenlernen – danach finden je zwei Treffen mit Melanelle in einer kleineren Gruppe – eine mit Frauen aus Kiel und Umgebung; eine Gruppe trifft sich in Niebüll, um lange Anreisen zu vermeiden.
Mit der Fotografin Heidi Krautwald werden extra Termine für die Fotoshootings vereinbart - auch an zwei Orten.
Jede Teilnehmerin erhält eine Aufwandsentschädigung. Sie nimmt dafür an der Infoveranstaltung und an einem Gruppentreffen teil, dazu kommt das einmalige Fotoshooting. Ein gemeinsames Abschlusstreffen findet im Juni statt, danach werden die Ausstellung und die Dokumentation produziert.
Wenn die Ausstellung fertiggestellt ist und auf Wanderschaft geht, ist es wünschenswert, wenn zumindest einige der „Togo´s Töchter“ an Eröffnungsveranstaltungen teilnehmen – in Kiel, Bad Oldesloe, Niebüll,….
Wenn die Stories in den Treffen mit Melanelle entstehen, unterstützt sie danach mit dem kreativen Prozess des Schreibens – wie auch Andrea als Projektkoordinatorin.
Neben der Ausstellung wird eine Dokumentation der Stories entstehen, eventuell gedruckt als Buch, auf jeden Fall online.
Bitte bei Andrea melden – bis zum 15.11.26, um eine verbindliche Zusage abzugeben.
15 Frauen können beim Projekt mitmachen.
Weitere Informationen und Kontakt:
Projektkoordinatorin Andrea Bastian
Projektträger: 
Kooperationspartner:
Frauen für Afrika e.V.
Gefördert wird das Projekt von
und vom 




Frauenwege in Togo e.V. unterstützt benachteiligte Mädchen und Frauen in Togo, Westafrika, auf dem Weg in die Selbständigkeit und zur Verbesserung der gesellschaftlichen Bedingungen in ihrem Heimatland.



