Am Internationalen Tag gegen Rassismus, dem 21. März 2026, haben wir den Film „Togoland Impressionen“ von Jürgen Ellinghaus gezeigt und danach gemeinsam über die auch heute noch wirkenden Spuren des Kolonialismus diskutiert. Das Publikum war sehr interessiert und verfolgte den Film mit Konzentration - um danach sehr lebendig in den Austausch zu gehen:
Die Diskussion nach dem Film war sehr lebhaft - so wurde unter anderem kritisiert, dass der Film rassistische Denkweisen reproduziert. Andere waren der Meinung, dass der Film, wenn pädagogisch begleitet, sehr wohl wichtig für das vertiefte Wissen über die kolonialen Denkweisen, die auch heute noch wirken, ist. Fragen wie: wie blicken die heutigen Zuschauer*innen in Togo auf ihre eigene Geschichte? Was bedeutet das koloniale Erbe für die Erinnerungskultur? Wer wird eigentlich über die wahren Begebenheiten wie informiert? Findet hierzu Unterricht in den Schulen statt - hier in Deutschland und in den afrikanischen Ländern?
Wir werden uns auch weiterhin mit diesen Fragen auseinandersetzen und überlegen, ob und wie der Film und die darin enthaltenen Filmaufnahmen aus der Kolonialzeit genutzt werden sollten und wem diese Aufnahmen gehören.

