vom 1.7.2026 - 30.06.2028
Das Projekt macht die Perspektiven von Frauen mit togoischen Wurzeln in Deutschland sichtbar und stärkt deren Selbstrepräsentation, Empowerment und gesellschaftliche Teilhabe.
Über Portraitarbeit und biografisches Storytelling in Workshops werden Erfahrungen mit Migration, Rassismus, kultureller Identität und Verbindung zu Togo dokumentiert und in einen globalen Kontext gestellt. In öffentlichen Veranstaltungen wird der Dialog über Anliegen der Diaspora, postkoloniale Verantwortung und gesellschaftliche Teilhabe eröffnet. Togoische Frauen in Deutschland setzen sich mit entwicklungspolitischen Zielen auseinander und reflektieren eigenes Engagement in dem Rahmen.
In einer Wanderausstellung, einer Print-Publikation, in digitalen Formaten und Veranstaltungen werden die Lebensgeschichten togoischer Frauen über die Methode des Storytellings sichtbar gemacht und für Globales Lernen zur Verfügung gestellt.
Es entstehen Bilder einer Diaspora, die oft übersehen wird – jenseits von Opfer- oder Integrationsnarrativen. Das Projekt verbindet künstlerische Portraitarbeit, biografisches Storytelling und entwicklungspolitische Bildung und mündet in ein öffentlich zugängliches Produkt (analog + digital), das nachhaltig genutzt werden kann. Es leistet einen Beitrag zur entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Deutschland, indem es globale Machtverhältnisse, koloniale Kontinuitäten und Fragen von Teilhabe und Gerechtigkeit aus der Perspektive togoischer Frauen in der Diaspora sichtbar macht. Gleichzeitig stellt es die Frage, ob und wie sich Frauen togoischer Herkunft für ihr Herkunftsland engagieren. Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass globale Ungleichheiten nicht nur im Globalen Süden wirksam sind, sondern sich auch in europäischen Gesellschaften fortsetzen – in Form von strukturellem Rassismus, eingeschränkter Repräsentation und ungleichen Zugängen zu Ressourcen und Sichtbarkeit. Das Projekt verbindet damit lokale Erfahrungen in Deutschland mit globalen historischen und politischen Zusammenhängen zwischen Europa und Westafrika.
Gefördert wird das Projekt von
und vom 
